
Trainieren mit Partner und im Team – So macht das Training doppelt so viel Spaß
Allein trainieren ist dir zu langweilig? Du willst Action, Spaß und Motivation? Hier bekommst du ein Workout im Team oder mit einem Trainingspartner.
Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und ist ein echter Gute-Laune-Booster, denn geteiltes Leid ist halbes Leid! Also worauf wartest du noch? Schnapp dir einen Trainingsbuddy und erreicht eure Ziele gemeinsam. Hier bekommst du gleich 8 coole Übungen für das Training im Team. Viel Spaß beim Training!
1. 8 Gründe warum du im Team mehr erreichst als allein
1. Du tötest deinen Schweinehund
Sobald du mit einer Gruppe trainierst, in der du dich wohl fühlst, wirst du ganz automatisch trainieren wollen. Warum? Ganz klar. Du weißt, du triffst dich mit Menschen, die du magst und die dich dabei unterstützen deine Ziele zu erreichen. Der Schweinehund ist damit erledigt.
Außerdem verlässt sich die Trainingsgruppe ja auch auf dich. Bei den meisten Menschen steigert das Pflichtbewusstsein anderen gegenüber auch die eigene Disziplin und dein Commitment. Probiers mal aus.
2. Du findest jede Menge Trainingsbuddies
Im Gym lernst du vielleicht vereinzelt ein paar Leute kennen. Aber das ist kein Vergleich zu richtigen Teamtrainings. Hier hast du Gruppen, die mehrmals die Woche gemeinsam an ihre Grenzen gehen und sich aufs neue Herausfordern.
Die Leute sind in der Regel sehr freundlich und offen für neue Bekanntschaften. Im Gym sind die meisten viel mehr auf sich selbst konzentriert als auf neue Kontakte. Und zuhause? Da lernst du bestimmt keine neuen Leute kennen.
3. Du lernst, dass du toll bist. Egal was kommt.
Das Gefühl zu wissen, dass du dich in einer neuen Gruppe mit völlig unbekannten Menschen zurechtfindest, Teil der Gruppe wirst und neue Freunde gewinnst, stärkt dein Selbstvertrauen. Das überträgt sich automatisch auch auf andere Lebensbereiche.
4. Du weißt, was du kannst
Beim Training zuhause siehst du nur deine eigene Leistung. Im Gym siehst du vielleicht, wie viel Gewicht andere drücken, aber du hast keine Ahnung, wie lange sie dafür gebraucht haben.
Beim Training in der Gruppe hast du immer die Möglichkeit mit deinen Buddys zu sprechen. So hast du eine ganz andere Basis, um dich zu vergleichen. Und bekommst ein ganz anderes Bewusstsein für deine eigenen Leistungen.
5. Das Team pusht dich, wenn du nicht mehr kannst.
Wenn du zuhause trainierst und nicht mehr kannst, dann machst du einfach etwas länger Pause. Im Gym nimmst du einfach weniger Gewicht oder machst ein paar Wiederholungen weniger. Beim Training in der Gruppe wird das schwer. Du willst doch nicht hinter deinen Trainingsbuddys bleiben.
Also heißt es immer weiter machen, auch wenn du nicht mehr kannst. Dein Trainer und deine Kollegen werden dich weiter pushen. Genau das bringt dich aber jedes Mal aufs Neue an deine Grenzen und sorgt für schnellere Erfolge.
2. 8 Übungen die zu zweit doppelt so viel Spaß machen
1. Partner Pushups mit Handclap| Schwierigkeit: | Mittel |
| Trainiert: | Trizeps, Schultern, Brust und Corestabilität |
| Beachte: | Ihr positioniert euch so, dass eure Gesichter voreinander sind. Macht immer gemeinsam einen Pushup und wenn ihr oben seit gebt ihr euch in kurzen Handclap einmal mit links und einmal mit rechts. Spannt während der Handclaps bewusst die Bauchmuskeln an, um im Core stabil zu bleiben. |
| Schwierigkeit: | Mittel |
| Trainiert: | Gesamte Bein- und Gesäßmuskulatur |
| Beachte: | Stellt euch gegenüber voneinander auf. Macht beide gemeinsam einen Jumping Lunge. Nach der Landung gebt ihr euch einen Handshake, geht in die Knie und zieht euch dann gegenseitig wieder hoch, um zum nächsten Sprung anzusetzen. Landet jedes Mal so leise wie möglich. Achtet darauf, dass eure Knie hinter den Zehenspitzen bleiben. |
| Schwierigkeit: | Leicht |
| Trainiert: | Gerade Bauchmuskeln und Hüftbeuger |
| Beachte: | Hack die Füße an den Unterschenkeln deines Gegenübers ein. Lass den Rücken während der gesamten Übung gerade. Beim Hochkommen, gebt ihr euch ein High Five mit beiden Händen |
| Schwierigkeit: | Schwer |
| Trainiert: | Koordination, Stabilität in der Schulter und in Core |
| Beachte: | Person A geht in die Pushup Position. Person B nimmt Person A an den Füßen, hebt sie an, wie eine Schubkarre und beginnt langsam nach vorne zu schieben. Person A muss mit ihren Händen abwechselnd vorwärts gehen. Spann den Bauch bewusst an, damit der Rücken nicht durchhängt. Bleibe in den Schultern stabil und mache nur so viele Schritte, wie du dich sicher fühlst. |
| Schwierigkeit: | Leicht |
| Trainiert: | Beinmuskulatur und Corestabilität |
| Beachte: | Person A nimmt Person B Huckepack und beginnt, kontrolliert nach vorne zu laufen. Lehne dich leicht nach vorne, um das Gewicht auszugleichen. Lasse den Rücken gerade und spann den Bauch an, um die Körperspannung zu halten. |
| Schwierigkeit: | Leicht |
| Trainiert: | Bauchmuskeln und Hüftbeuger |
| Beachte: | Person A legt sich auf den Boden und macht sich bereit für ein paar Legraises. Person B stellt sich hinter die Schultern von Person A. Person A hält sich jetzt an den Knöcheln von Person B fest und beginnt mit den Legraises. Person B schubst die Beine am höchsten Punkt wieder nach unten. Person A spannt den Bauch ganz bewusst an, um ein Hohlkreuz zu vermeiden und versucht den Schwung abzufedern. |
| Schwierigkeit: | Mittel |
| Trainiert: | Person im Stütz: Schulter- und Corestabilität Springende Person: Bein- und Bauchmuskeln und Stabilität in den Schultern, so wie Koordination |
| Beachte: | Person A geht in die obere Pushup Position. Person B positioniert sich seitlich neben Person A und stützt sich mit beiden Händen auf den Schultern von Person A ab. Jetzt springt Person B mit beiden Beinen angewinkelt und immer abwechselnd über Person A. Die Hände haben die ganze Zeit Kontakt mit Person A. Die obere Person sollte nur so viele Sprünge über den Partner, wie sie sich sicher fühlt, um den Partner nicht zu verletzen. |
| Schwierigkeit: | Schwierig |
| Trainiert: | Plank: Schulter- und Corestabilität Burpee: Ganzen Körper |
| Beachte: | Person A geht in die Plank. Person B positioniert sich seitlich und springt nun immer abwechselnd von links nach rechts und wieder zurück über Person A. Springe nur so lange über deinen Partner, wie du dich sicher fühlst, um weder dich noch deinen Partner zu verletzen. |
3. Fazit
Das Training im Team lässt dich deinen Schweinehund schneller überwinden. Du findest jede Menge Trainingsbuddies. Gemeinsam Erfolge feiern, macht doppelt so viel Spaß. Du steigerst dein Selbstbewusstsein und reduzierst Berührungsängste mit anderen Menschen.Über den Autor
Diesen Beitrag hat Allround Athletics Gründer und Trainingsexperte Dominic Zimmermann (Coach Zimo) für dich verfasst. Erfahre jetzt mehr über Coach Zimo, oder stöbere durch seine persönliche Webseite.

Dominic Zimmermann (Coach Zimo)
Sportwissenschaftler, Trainer, Autor, Gründer - Allround Athletics
Nach seinem Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln arbeitete Zimo als Personal Trainer und in verschiedenen Online Redaktionen bekannter food und fitness Startups, so wie als Dozent für die Deutsche Sportakademie.
Mit der Gründung von [Allround Athletics] will er nun noch mehr Menschen dazu inspirieren einen sportlichen Lifestyle zu führen der nicht nur zu sichtbaren Erfolgen führt, sondern vor allem Spaß macht. Mit den Free Community Trainings will er Menschen miteinander verbinden, die ähnliche Interessen und Ziele haben.
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