Joggen im Herbst: 11 Tipps für deinen perfekten Herbstrun

Joggen im Herbst muss nicht kalt, nass und unangenehm sein. Mit der richtigen Laufkleidung und weiteren Tipps, sagst du damit sogar dem Herbstblues den Kampf an.

1. 5 Vorteile vom Joggen im Herbst: Die perfekte Jahreszeit um anzufangen

Der Herbst zählt gemeinsam mit dem Frühling zu den besten Jahreszeiten, um mit dem Laufen anzufangen. Denn endlich sind die Temperaturen nicht mehr so extrem, wie im Sommer. Sport bei Hitze ist für viele Menschen eine Qual. Die milden Temperaturen im Herbst sind da deutlich angenehmer.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil für Laufen im Herbst. Während du im Sommer oft das gute Wetter für Freizeitaktivitäten nutzt und dir deswegen vielleicht weniger Zeit für Sport genommen hast, gibt es jetzt weniger zu verpassen. Die freigewordene Zeit kannst du optimal nutzen, um deine ersten 3km zu laufen.

Und das ist immer noch nicht alles. Denn während viele Menschen durch die kürzer werdenden Tage langsam aber sicher in den Herbstblues verfallen, sagst du dem Herbstblues den Kampf an. Joggen sorgt nämlich dafür, dass dein Körper mehr Glückshormone produziert und du dich insgesamt einfach besser fühlst.

Ganz nebenbei funktioniert das Laufen an der frischen, kühlen Luft gleichzeitig auch als doppelter Immunbooster. Zum einen, weil Sport im allgemeinen einen positiven Effekt für dein Immunsystem hat. Zum anderen, weil das kalte Wetter immer auch eine gewisse Belastung für dein Immunsystem darstellt, an das es sich automatisch anpasst.

Der fünfte Vorteil weswegen du unbedingt im Herbst anfangen solltest zu joggen ist, dass du durch die regelmäßige Laufeinheit jede Menge Kalorien verbrennst, deine Ausdauer verbesserst und immer fitter wirst. Statt dir gute „Neujahrsvorsätze“ zurecht zu legen um die zugelegten Weihnachtspfunde wieder loszuwerden, bringst du dich einfach schon vorher in Bestform.

02 - Laufen im Herbst - ©www.canva.com

2. Joggen im Herbst: Die perfekte Laufkleidung

Erfahrene Läuferinnen und Läufer sagen oft: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“. Und genau so ist es auch. Denn mit der richtigen Laufkleidung bist du für jede Wetterlage vorbereitet. Normalerweise benötigst du zum laufen nicht zwingend die beste Kleidung. Im Herbst sind ein paar Dinge aber hilfreich und sinnvoll.

1. Funktionskleidung

Funktionskleidung ist im Herbst besonders hilfreich. Sie ist leicht und schützt dich im Idealfall vor Wind und Regen. Dafür eignen sich sogenannte Windbreaker besonders gut.

Funktionsunterwäsche hat den großen Vorteil, dass sie dich einerseits warm hält und gleichzeitig Feuchtigkeit nach außen ableitet. So sammelt sich weniger Feuchtigkeit, als beispielsweise bei einem T-Shirt aus Baumwolle. Nasse Kleidung sorgt nämlich dafür, dass du schneller auskühlst und dich leichter erkältest.

Auch Hose und Oberteil sollten möglichst atmungsaktiv sein und erfüllen den selben Zweck. Runningtights und Longsleeves sind hier die beste Wahl.

2. Sehen und gesehen werden

Wenn du eher am Abend oder in den frühen Morgenstunden laufen gehst, wenn es noch dunkel ist, solltest du unbedingt darauf achten helle oder reflektierende Laufkleidung zu tragen. Auch zusätzliche Reflektoren für Läufer machen Sinn.

Wenn du im Dunkeln in Parks oder Wäldern unterwegs bist in denen der Boden nicht immer ganz eben ist, macht außerdem eine Stirnlampe deinen Lauf sehr viel sicherer und angenehmer.

3. Halte dich warm

Achte beim Laufen darauf, dass du weder zu kalt noch zu warm angezogen bist. Das Zwiebelprinzip ist beim laufen perfekt. Grundsätzlich gilt es aber vor allem deinen Kopf, Körper und Hände vor dem Auskühlen zu schützen.

Optimal ist es, wenn du die Außentemperatur im ersten Moment als etwas kühl wahrnimmst. Nach ein paar Minuten erzeugt dein Körper bereits selbst genug Wärme und es fühlt sich für dich genau richtig an.

Dabei helfen Laufwesten und die bereits erwähnte Funktionskleidung. Aber auch Stirnbänder oder Mützen für Läufer und Laufhandschuhe sind perfekt geeignet um auch bei ungemütlichen Temperaturen nicht auszukühlen.

03 - Jogging Kleidung Herbst - ©www.canva.com

3. Joggen im Herbst: Warm-Up, Run & Cool-Down

Bevor du mit dem Joggen im Herbst startest, empfehlen wir dir dich bereits zuhause schon mit einem kurzen Warm-Up auf deinen Lauf vorzubereiten. Aktiviere dafür deinen gesamten Körper, mobilisiere deine Hüft, Knie und Fußgelenke durch lockeres Laufen auf der Stelle oder kreisende Bewegungen für etwa 5 Minuten.

Beim Lauf selbst, solltest du im Herbst vor allem darauf achten eine sichere Strecke auszuwählen. Auf nassen Böden rutscht man leicht aus. Auf unebenen Strecken kommt es schneller mal dazu, dass du umknickst. Halte die Verletzungsgefahr so gering wie möglich und wähle passende Strecken für dein Trainingslevel aus.

Die richtige Atmung beim Laufen hilft dir länger durchzuhalten. Gerade bei kühlen Temperaturen solltest du darauf achten durch die Nase ein und, wenn überhaupt, nur durch den Mund wieder auszuatmen. So wärmt sich die kühle Luft bereits auf und ist weniger belastend für deine Lunge.

Um nach dem Laufen deine Regeneration optimal zu unterstützen, kannst du anschließend noch verschiedene Cool-Down Methoden nutzen. Lockeres Dehnen der beanspruchten Muskeln, eine wärme Dusche, ein heißes Bad oder ein Gang in die Sauna sind besonders angenehm nach einer Outdoor-Trainingseinheit bei kälteren Temperaturen.

4. Joggen im Herbst: Deine Running Playlist

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5. Fazit

Der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt um mit dem Joggen anzufangen. Im Herbst profitierst du gleich fünffach von den positiven Effekten des Laufens. Achte je nach Wetter nur auf die richtige Kleidung und dass du auch im Dunkeln immer gut sichtbar bist.

Über den Autor

Diesen Beitrag hat Allround Athletics Gründer und Trainingsexperte Dominic Zimmermann (Coach Zimo) für dich verfasst. Erfahre jetzt mehr über Coach Zimo, oder stöbere durch seine persönliche Webseite.

Dominic Zimmermann (Coach Zimo)

Dominic Zimmermann (Coach Zimo)

Sportwissenschaftler, Trainer, Autor, Gründer - Allround Athletics

Nach seinem Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln arbeitete Zimo als Personal Trainer und in verschiedenen Online Redaktionen bekannter food und fitness Startups, so wie als Dozent für die Deutsche Sportakademie.

Mit der Gründung von [Allround Athletics] will er nun noch mehr Menschen dazu inspirieren einen sportlichen Lifestyle zu führen der nicht nur zu sichtbaren Erfolgen führt, sondern vor allem Spaß macht. Mit den Free Community Trainings will er Menschen miteinander verbinden, die ähnliche Interessen und Ziele haben.

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